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Montag, 27. März 2017

VirtualBox und Netzwerke

Gerne spiele ich ein wenig mit VMs (Virtual Mashines) und nutze dazu die Software VirtualBox von Oracle (ehemals von Sun Microsoystems). Damit kann man bequem virtuelle PC-Systeme auf einem PC simulieren um zB Software ausgiebig zu testen ohne sein eigenes System ggf. unnötig mit Software vollzumüllen oder gar zu beschädigen.

Bei mir laufen von Windowx XP über Vista bis hin zu WIndows 10 alle Microsoft-Betriebssysteme. Auch ein paar Server sind mit dabei.
Generell habe ich keine Probleme diese virtuellen Systeme ins interne Netzwerk zu bekommen und dann damit auch ins Internet.


Allerdings habe ich bei einem System ein sehr merkwürdiges Verhalten beobachten können.

Ich habe dazu folgende Netzwerkkonfiguration bei mir:
FritzBox - 192.168.2.1 (Default-Gateway, DHCP-Server)
TP-Link (Bridge - umsetzen von WLAN [von der FritzBox] zum Desktop-PC [hat keine WLAN-Karte]) - 192.168.2.10
Desktop-PC - 192.168.2.21 (feste IP-Adresse)
VM-Ware Windows Vista - bekommt IP per DHCP von der FritzBox - eigentlich)

Bei der Windows Vista-VM habe ich jedoch eine 10er -IP-Adresse (10.0.0.0.) gehabt. Per DHCP zugewiesen. Aber ich weiß nicht won welchem Gerät??

Weder die FritzBox noch ein anderes Gerät im Netzwerk vergibt IP-Adresse aus diesem Bereich.

Hier die besagten Einstellungen aus der VMWare

Wie du sehen kannst, bekommt das System die IP-Adresse 10.0.2.15. Default-Gateway und DHCP-Server sind 10.2.2.2. Interessanterweise aber ist der DNS-Server die 192.168.2.1 (meine FritzBox) und die 8.8.8.8 (Google-DNS Server). Die 192.168.2.1 ist tatsächlich mein lokaler DNS-Server (Standard-Einstellung auf der FritzBox). Dort habe ich aber auch zusätzlich den Google-DNS-Server angegeben.

Ich frage mich nur, woher diese IP-Einstellungen kommen? Wie bereits gesagt vergibt kein Gerät in meinem Netzwerk IP-Adressen aus dem 10er Bereich. Auch die EInstellungen der VirtualBox-Software sind alle korrekt. Es ist als NAT eingerichtet und sollte somit keine Probleme haben. ANdere VMs mit den gleichen Einstellungen haben diese Probleme nicht. Sie bekommen eine gültige IP-Adresse von der FritzBox im 192.168.2.xxx-Bereich.

Interessant ist aber, dass die Windows Vista-VM ins Internet kommt. Jedoch kann ich zB die FritzBox nicht erreichen. Weder per WebGUI noch per Ping.
Stelle ich die IP-Adresse in der Vista-VM manuell ins 192.168.2.xxx-Netz, kommt das System nirgends hin. Kein Ping, kein Internet ... nichts.

Falls jemand eine Idee hat... sagt sie mir bitte. Ich bin am verzweifeln...

Freitag, 22. Januar 2016

iOS und IOS

Weil ich es immer wieder lese und darauf angesprochen werde, hier mal eine kurze Richtigstellung:

iOS
Das ist das Betriebssystem von Apple für seine SmartPhones und Tablets. Apple hat das kleine "i" als Synonym eingefürt: iPod, iPad, iPhone, ...

IOS
Das ist das Betriebssystem vom Netzwerkausrüster Cisco für seine Router und Switche

Dienstag, 28. Juli 2015

Netzwerk: Default-Gateway 0.0.0.0

Als ich neulich bei einem Bekannten die wunderbare und nur zu empfehlende Cisco ASA 5505 Firewall durch einen blöden billigen Switch austauschen sollte, hatten wir ein wenig Spaß.

Ich muss etwas ausholen. Die Cisco ASA 5505 Firewall ist die kleinste Firewall und für Homeoffice oder kleine Außenstellen oder Firmen geeignet. Wer sie sich zulegt, sollte sich mit Netzwerken, Firewalls und dergleichen auskennen und auch Cisco-Geräte managen können.

Nun zu seinem Netzwerk zu Hause:


Mit anderen Worten:
Die Vodafone EasyBox dient als Router ins Internet und hat intern die IP 192.168.2.1. Per WLAN sind Laptop, Handy, Tablet angebunden. Ebenfalls im IP-Bereich 192.168.2.xxx. Der WLAN Repeater ist transparent und hat eine Management IP-Adresse (192.168.2.99). Das Gerät ist per WLAN an der EasyBox angebunden und geht per LAN-Kabel an die Cisco ASA 5505 Firewall.
Diese hat auf der WAN-Seite die IP 192.168.2.98.
Da wir eine Firewall haben und diese als Trennung zwischen 2 Subnetzen haben, müsen wir auf der internen Seite (für den PC, das NAS) einen anderen IP-Adressbereich wählen. Die interne IP der Firewall hat die 10.0.0.2, sie dient als Standard-Gateway für den PC (10.0.0.20) und das NAS (10.0.0.10).

Nun sollte die Firewall durch einen Switch ausgetauscht werden. Dadurch verschieben sich aber auch die IP-Bereiche wieder. Somit musste ich zum einen den WLAN Repeater umstellen und den Switch neu konfigurieren. Alles an sich kein Problem.

Das Ergebnis sieht nun wie folgt aus:

Soweit war alles ok. Der PC bekam per DHCP eine IP-Adresse von der Vodafone EasyBox.

Tests:
Um nun alles prüfen ob alles wie gewünscht funktioniert, testet man. Das Internet, zB ix.de, ist meine bevorzugte Adresse. Warum? Sie ist kurz! Und daher schnell zu tippen.
http:/www.ix.de - Seitenaufruf ging nicht.
Ping auf ix.de - ging nicht.

Komisch... kein Internetzugriff. Aber eine IP-Adresse habe ich bekommen, somit ist das interne Netzwerk zuHause doch ok. Dachte ich.
Nochmal andere Tests:
Ping auf das Standard-Gateway (in diesem Fall die EasyBox): 192.168.2.1 - geht

Cool... Netzwerk (Routing) ist ok, sonst bekäme ich die EasyBox nicht erreicht. Ein Versuch, die Weboberfläche aufzurufen, war auch ok. Alles schien gut und korrekt zu sein.
Manuelle Vergabe der IP-Adresse am Desktop-PC brachte keinen Erfolg.

Später, bei genauerem Hinsehen habe ich einen Eintrag gesehen:

Da hat sich ein Eintrag eingeschlichen, der da nicht hingehört: Standardgateway: 0.0.0.0
Dieser Eintrag sorgt dafür, dass die Verbindung nicht korrekt funktioniert. Pakete werden zwar weggesendet, können aber nicht zurück, da der Weg nicht bekannt ist. Routing ist ein sehr komplexes, aber interessantes Thema!

Durch den Befehl route delete 0.0.0.0 in einer DOS-Box (auch EIngabeaufforderung genannt), löscht man diesen Eintrag und alles funktioniert nun wie gewünscht.

Bitte beachten: Die DOS-Box muss mit Admin-Rechten ausgeführt werden!

Mittwoch, 12. November 2014

Was tun Netzwerker den ganzen Tag?

Diese Frage beschäftigt viele, die sich nicht mit Netzwerken auskennen oder wissen, was sich dahinter verbirgt. Doch nun ist diese Frage beantwortet und das Geheimnis ist gelüftet:

Sie spielen SpaceInvaders auf einem Cisco Switch:


Ist auf jeden Fall ein Anwärter auf den coolsten Exploit!